Wenn Patient:innen immer wieder Gegenstände verschlucken
Shownotes
Dass Menschen im Kontext von psychischen Erkrankungen wiederholt Gegenstände verschlucken und in Notaufnahmen kommen, tritt aktuell immer häufiger auf. Welche Gründe das hat, und wie Kliniken mit den wiederkehrenden Patient:innen umgehen können, erklärt Dr. Laura Weisenburger, Ärztin und Redakteurin bei der Apotheken Umschau.
Für die Folge haben wir Informationen eingeholt bei: Prof. Dr. Maximilian Gahr
Stand: 10. Juni 2026
Hinweis: Das Transkript wurde automatisch erstellt.
Quellen und nützliche Links:
- Fremdkörperingestionen bei psychischen Störungen, 2026 (DOI: 10.1055/a-2778-7790)
- Übersichtsarbeit zu verschluckten Fremdkörpern, DÄB 2012 (DOI: 10.3238/arztebl.2012.0869)
- Ursachen der Bolusimpaktion, 2009 (DOI: 10.1055/s-0029-1241435)
- Australisches Paper zu Management von Fremdkörperingestion, 2023 (engl.; DOI: 10.1055/a-2201-6928)
- Erhebung zu chronischer Fremdkörperingestion in Notaufnahmen, 2025 (DOI: 10.1007/s00063-025-01339-9)
- Kommentar in Frontline Gastroenterology, 2022 (engl.; DOI: 10.1136/flgastro-2021-101847)
- Basis-Informationen zur Borderline-PS
- US-Studie zu Fremdkörperingestion, 2025 (engl.; DOI: 10.1016/j.ajem.2025.02.022)
Das Team hinter „’ne Dosis Wissen“:
Hosts: Dennis Ballwieser, Laura Weisenburger;
Autor:innen: Emeli Glaser, Jana Hauschild, Christian Heinrich, Johanna Heuveling, Felix Kunz, Vincent Suppé, Klaus Wilhelm, Christian Wolf;
Redaktion: Sina Metz, Kareen Seidler;
Chefredakteur: Peter Glück;
Postproduktion: BEBE Medien GmbH
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Transkript anzeigen
00:00:03: Gesundheit hören.
00:00:04: Ich hab ja in meiner Zeit, in der Notaufnahme der allgemeinen Chirurgie und Proktologie eher die andere Seite kennengelernt, nämlich Fremdkörper-Rectal.
00:00:15: heute geht's aber um den oberen Teil, nämlich fremdkörperverschluckt und zwar auch nicht bei Kindern oder Babys sondern bei Erwachsen.
00:00:29: Guten Morgen!
00:00:30: Willkommen zu einer Dosiswissen, schön dass ihr wieder eingeschaltet habt.
00:00:34: Bei dem täglichen Podcast für das Gesundheitswesen uns hört Ihr jeden Werktag hier schon ab sechs in der Früh mit einem Thema für Euch in schnellen zehn Minuten!
00:00:44: Mein Name ist Laura Weisenburger.
00:00:46: ich bin Ärztin und wissenschaftliche Redakteurin bei der Apothekenumschau.
00:00:50: Und heute ist Mittwoch, der zehnte Juni.
00:00:54: Ein Podcast von Gesundheit hören.
00:00:58: Die Apothekumschau Po.
00:00:59: Und auch wenn diese Situation mit dem bewusst Gegenstand verschlucken eher selten ist, dazu kommen wir gleich noch.
00:01:11: Warum das aber dann auch wiederum gar nicht unbedingt so selten isst?
00:01:15: Ist es wichtig da zu wissen wie man richtig mit umgeht.
00:01:19: und Darum soll es heute gehen, denn es gibt auch eine neue Übersichtsarbeit von deutschen Psychaterinnen und Psychatern zum Thema Fremdkörper-Ingestion.
00:01:29: So heißt das ja korrekterweise bei psychischen Störungen.
00:01:33: Erschienen ist diese in Fortschritte der Neurologie und Psychiatrie im Februar.
00:01:40: Und wir haben sie natürlich für euch in die Show Notes gepackt Und wir konnten auch mit dem Erstautor dieser Übersichtsarbeit sprechen, und zwar mit Maximilian Gahr.
00:01:51: Er ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie – und auch ärztlicher Direktor am Krankenhaus für Psychi, Psychotherapie und Psychosomatik Schloss Wernig bei Würzburg.
00:02:02: Und er sagt uns natürlich ist fremdkörper in Gestion nichts Neues in der psychiatrie!
00:02:07: Wir kennen dieses intentionale Verschlucken von vielen psychischen Erkrankungen.
00:02:12: Neu ist allerdings, dass dieses Verhalten von manchen Patienten wiederholt und sozusagen hangartig gezeigt wird.
00:02:19: Und damit müssen wir einen Umgang finden!
00:02:24: Das muss – das ist jetzt kein Zitat mehr von ihm – gar nicht unbedingt einen medizinischen Eingriff nach sich ziehen sondern braucht vielmehr psychiatrische Hilfe.
00:02:35: Dazu dann jetzt mehr nach eurem ersten Kaffee des Tages.
00:02:44: Zuerst mal schauen wir uns die Zahlen an.
00:02:46: Beziehungsweise da tun wir uns ein bisschen schwer, denn wie unser Experte erklärt, die Prävalenz und Inzidenz von Fremdkörperingestionen ist in Deutschland nicht gut erfasst.
00:02:57: Was wir sehen sind Boles-Impaktionen, die werden dokumentiert also dass Nahrung oder Fremdykörper wirklich in der Speisergülre stecken bleiben.
00:03:05: das sind so dreizehn auf hunderttausend pro Jahr in Deutschland.
00:03:10: Aber warum kommen Erwachsene mit Verschluckten überhaupt in die Notaufnahme?
00:03:14: Auch da kann man ein bisschen unterteilen.
00:03:16: Da gibt es einmal richtige Unfälle, sprich also vielleicht ist bei einer Zahnuntersuchung Instrumenten Borateil oder derartiges abgebrochen oder hat sich gelöst.
00:03:26: damit kommen die Menschen Oder Klassiker Grähte Hühnerknochen verschluckt Sitzquert Tarnstocher Mit gegessen.
00:03:33: das habe ich tatsächlich schon mal gesehen eben nicht gesehen dass da noch was drin war und dann zack verschlückt.
00:03:38: Aber Intention, also das willendliche gezielte Verschlucken.
00:03:42: Das sind häufig andere Dinge so was wie Löffel, Batterien, Magnete, Rasierklinge – das habe ich auch schon mal gesehen – Zahnbürsten, Kabel... Insgesamt ist das selten!
00:03:54: Wie gesagt zahlen können wir nicht genau aber oftmals sind es Die selben Patientinnen und Patienten, die wir dann wieder sehen.
00:04:03: Und zwar immer, immer wieder!
00:04:05: Insgesamt lässt sich schon sagen, dass die Inzidenz hat zugenommen – und fünfzig Prozent dieser Fälle weisen auch zugrunde liegende psychische Erkrankungen auf.
00:04:15: Warum wissen wir, dass die Inzidenz ein bisschen zugenommen hat?
00:04:17: Da erklärte Maximilian Gar.
00:04:19: Ja es gibt schon Untersuchungen aus den Notaufnahmen in Australien und den USA, das ist in diesen Regionen in den letzten fünf bis zehn Jahren zu einer Zunahme von intentionalen repetitiven Fremdkörper-Ingestion gekommen ist.
00:04:32: Und diese Zunnahme beobachten wohlgemerkt also nicht nachgewiesen und belegt aber dieser wird auch beobachtet in der Klinik, in der er arbeitet diesen Eindruck.
00:04:46: Ganz wichtig und vorneweg zu sagen, ist auch meistens schafft dieser Fremdkörper den Weg durch den Körper eigentlich allein.
00:04:55: Das heißt also irgendwann wird er wieder ausgeschieden.
00:04:58: in achtzig Prozent der Fälle, also sehr vielen eigentlich, ist es eine total komplikationslose Passage, also eine Ausscheidung nach fünf bis sechs Tagen.
00:05:08: Es geht tatsächlich sogar mit Rasierklingen.
00:05:10: Ich glaube, das habe ich nicht gesehen, die wurden dann endoskopisch entfernt.
00:05:13: aber da gibt es das Fälle auch von Rasierklingen einfach diese Magnetarm Passage problemlos geschafft haben.
00:05:21: und skurrilster Fall, so ein Fallreport den wir gefunden haben war, dreißig Zentimeter TV-Kabel Das hat drei Wochen gebraucht.
00:05:30: Da gibt es auch schon eine Übersichtsarbeit zum Thema.
00:05:33: dies von Fast damals schon zusammen.
00:05:37: eine konservativ beobachtende Therapie ist in den meisten Fällen gerechtfertigt.
00:05:44: Was ist dann eigentlich das Problem?
00:05:47: Also wurde eine Umfrage unter Hundertsechzig Notaufnahmen Deutschland durchgeführt, da erleben fast die Hälfte dieser Notaufnahme fünfzehn oder mehr Fälle von chronischer Ingestion – das zieht aber einen sehr großen Aufwand nach sich!
00:06:03: Da braucht es natürlich eine Bildgebung, also auch viel Diagnostik die dran hängt.
00:06:06: In achtzig Prozent der Fälle wird auch ne Endoskopie durchgeführt und zwar als Notfallmaßnahme.
00:06:13: das heißt also natürlich außerhalb der Regelszeit ganz oft nachts oder am Wochenende.
00:06:17: Die Intensivmedizin ist oft mit eingebunden die Psychiatrie wird mit eingeboten zwei Drittel der Patientinnen Patienten wird danach in die psychiatrie verlegt.
00:06:25: Das heißt wir haben dann relativ großen Apparat der da mitarbeitet.
00:06:30: Jetzt dieses, was ich schon anordnete.
00:06:32: Meist sind es die gleichen Personen, die darunter leiden.
00:06:38: Da gibt's eine Klinikstudie mit Daten von im Jahr und Jahrhunderten bis zum Jahr zwanzig Zwanzig.
00:06:43: Da gab es Hundertsechsundsechzig Aufnahmen wegen willendlicher Fremdkörperingestionen aber von insgesamt nur dreißig Patienten innen.
00:06:54: Das heißt also... Fünfunddreißig stellten sich insgesamt Hundertsechzigmal vor.
00:06:58: Das waren dann insgesamt sechshundertachzig Kliniktage, also da wird es plötzlich wirklich relevant.
00:07:03: Zwei Drittel von diesen Betroffenen litten auch an einer Borderline-Persönlichkeitsstörung.
00:07:09: das heißt also hat definitiv eine psychiatrische Mitthematik.
00:07:14: um auch mal ganz kurz jetzt nach den ganzen Zahlen die Kosten zu nennen Da gibt es eine Studie aus den USA.
00:07:22: Das wird mit im Schnitt vierzehntausend Dollar pro Fall bepreist.
00:07:27: Und die Übersichtsarbeit aus Deutschland hat sich jetzt eben Aussicht der Psychiatrie diesen Fällen gewidmet und erstmal untersucht, was sind eigentlich mögliche Gründe für willentliches Verschlucken von Gegenständen?
00:07:39: Da erklärte uns eben erst Autor und unser Experte geradezu ... Wir kennen das von vielen Erkrankungen zum Beispiel Bei Intelligenzminderung, bei Intoxikationen.
00:07:50: Bei Autismus-Spektrumstörungen kann das vorkommen – bei psychotischen Störungen und auch bei depressiven Störingen.
00:07:57: Und vor allen Dingen beobachten wir es aktuell aber beim emotional instabilen Persönlichkeitsstörung wie zum Beispiel beim Borderline-Typ.
00:08:06: Und da scheint so ein bisschen – das bemerkt ja auch – dass Verschlucken von Fremdkörpern die Selbstverletzung dieses sich schneiden!
00:08:15: abgelöst zu haben, zumindest in Teilen.
00:08:17: Und da meinte er auch, da wissen wir ja das Dient der Emotionsregulation.
00:08:21: Dieses Ritzen wird es manchmal auch umgangssprachlich genannt.
00:08:25: aber diese Selbstverletzung und was er dann sagte fand ich sehr, sehr interessant dass sehr schnelle und doch intensive reagieren was wir natürlich denn in der Klinik sehen mit Verlegung eine andere Notaufnahme vielleicht Endoskopie, die folgt oder sogar OP vielleicht eventuell sogar Zwangsmaßnahmen.
00:08:42: Das kann bei Borderline-Patientinnen zu einer dysfunktionalen Verstärkung der Fremdkörperingestion führen.
00:08:51: und als Vorbemerkung oder Grundlageerklärung sagt er diese Patientin den Patienten gerade sehr leicht und sehr intensiv in verschiedene emotional Zustände die für sie unerträglich werden und aus denen Sie versuchen herauszukommen.
00:09:04: Und das machen Sie, indem Sie sich eben schneiden, sich schlagen, Alkohol trinken oder sich riskant verhalten – und er vermutet dass Schlucken von Fremdkörpern auch eine dysfunktionale Emotionsregulationsstrategie ist!
00:09:18: Deswegen gehen wir davon aus, so sagt es, daß das Verzögern und Unterlassen von medizinischen Maßnahmen in diesen Fällen einen therapeutischen Einfluss haben kann und eventuell dazu führt, dass das habituelle Schlucken von Fremdkörpern auf lange Sicht reduziert werden kann.
00:09:38: Daher war dann auch dementsprechend eine Empfehlung dieser Studie und des Teams dahinter diese Patient-Innengruppen in den Fokus zu nehmen also Personen die wiederkehrende Fremddkörper verschlucken offensichtlich um Emotionen zu regulieren denen richtig zu begegnen.
00:09:55: Und da war ganz vorneweg am allerwichtigsten Wohlwollende Haltung und Maximilian Gar weiß, dass es schwer ist.
00:10:04: Besonders wichtig putont er es zu verstehen das Verhalten ein Symptom einer Erkrankung ist.
00:10:10: Es ist falsch zu sagen der Patient macht das um uns zu ärgern auch wenn sich's natürlich vielleicht so anfühlt.
00:10:18: in der Regel können die Patienten einfach gar nicht anders als das.
00:10:23: sie tun das um ihre ausgeprägten, subjektiv sehr belastenden emotionalen Zustände zu behandeln.
00:10:30: Und wie verhalten wir uns dann richtig?
00:10:33: Erst mal natürlich an einem Nese machen ganz klar was wurde da verschluckt die Art der Fremdkörper Wie viele?
00:10:39: häufig sind es nämlich mehrere zwei bis drei.
00:10:42: wann wurde verschlückt?
00:10:44: Normale körperliche Untersuchungen Allgemeinzustand erheben aber dann natürlich auch fokus auf Abdomen Atemwege wie Teilparameter.
00:10:52: und Was muss ich dann machen?
00:10:56: Wann muss sich wirklich medizinische Maßnahmen ergreifen.
00:11:00: Gut, eigentlich bei scharfen Spitzengegenständen – jetzt habe ich aber auch schon erwähnt Rasierklingen sind auch schon mal durchgefandert!
00:11:06: Das ist also immer so ein Ermessensspielraum.
00:11:08: Dann eigentlich bei einem Durchmesser über zwei Komma fünf Zentimeter und einer Länge über sechs Zentimeter.
00:11:15: Aber eben auch schon erwehnt.
00:11:17: die dreißig Zentimeter TV-Kabel sind auch Wo auf jeden Fall interveniert werden muss und das wissen wir ja alle auch schon aus der Kindernotfallheilkunde, Batterien, Knopfzellen natürlich, Magnete.
00:11:31: Da haben wir einfach Risiko der Perforation, Obstruktion oder Schleimhautschädigung – das muss raus!
00:11:38: Aber bei allen anderen Gegenständen kann eine Einzelfall-Nutzen-Risikoabwägung erfolgen.
00:11:46: Unser Experte betonte das ist ein schmaler Grad.
00:11:50: Wenn man diese gastrointologischen Maßnahmen nach einer Engestion nicht anwendet und damit auch von den Leitlinien Empfehlungen abweicht, muss das sehr gut betrachtet werden.
00:11:59: Und sollte auf jeden Fall gemeinsam also auch interdisziplinär diskutiert und dann entschieden werden ob man eben da was macht oder nicht?
00:12:07: Und natürlich spricht er denn nicht über den Fall wo das erste Mal ein Mensch mit einer psychischen Erkrankung in die Notaufnahme kommt und da eine Schraube im Magen hat, sondern erspricht von Patienten, die schon zwanzigmal oder öfter Gegenstände geschluckt haben.
00:12:21: Vielleicht so gab er auch zu bedenken lässt sich ja die Bergung des Gegenstandes aufschieben.
00:12:27: Denn wenn problematische Gegenständee verschluckt worden sind, so sagt er – und diese innerhalb von vierzehn Stunden geborgen werden sollten heißt das aber ja auch dass man nicht sofort in eine somatische Klinik fälligen muss sondern dieses Intervall auch ausdehnen kann, um die dysfunktionale Verstärkung möglichst zu vermeiden.
00:12:47: Wichtig ist auch Standards für Kommunikation und Interaktion etablieren – also in der Klinik im Team selbst, vor allen Dingen den Frust des Personals, der durchaus ein Stückchen weit nachvollziehbar Wegnehmen, rausnehmen aus dem Team.
00:13:06: das kann den Patienten auch Machtgefühl verleihen.
00:13:09: Die Maßgabe muss immer sein komplett neutral bleiben ist ja eigentlich selbstverständlich in unserem Beruf egal was man da vor sich hat.
00:13:18: aber ich gebe auch persönlich zu dass es natürlich nicht immer leicht aber immer wieder drin erinnern.
00:13:24: Interdisziplinäre Besprechung haben wir schon gesagt.
00:13:27: Austausch zwischen der Psychiatrie Gastro entrologie Medizin und Pflege Das ist ganz wichtig Und letztendlich auch, so betonte es gar den Patienten die Patientin einbeziehen.
00:13:38: Statt hinter deren Rücken maßsam zu verschreiben muss man gemeinsam einen Therapievertrag schließen und dann halten sich dann alle.
00:13:47: Das ist transparent das für den einzelnen Fällen zu erfolgen!
00:13:51: Und er gab zu, ja das ist ein anstrengender langer Weg.
00:13:54: Aber vermutlich der Einzige, der bei diesem komplexen Phänomen wirklich zielführend ist denn spezifische psychotherapeutische Verfahren sind in diesen Fällen oft einfach gar nicht anwendbar und auch nicht verfügbar.
00:14:07: Diese grundsätzliche Einstellung also diesen Ratschlag auch mal abzuwarten den sehen ich unbedingt alle so.
00:14:19: einen psychiatrischen Beitrag in einem Gastro-Journal, der allerdings dann auch von der Gastrokommunity eher kritisch aufgenommen wurde.
00:14:29: Denn da sagten die Kolleginnen und Kollegen aus der Gastro auch ... Klar, es darf den Patientinnen nicht zum Vorwurf gemacht werden!
00:14:47: Sie gaben aber auch zu bedenken, ob so eine verzögerte Endoskopie nicht damit vergleichbar sein könnte wie einem Menschen nach einer Selbstverletzung das Schmerzmittel vorzuenthalten und ob das nicht als eine Art Strafe wahrgenommen werden könnte.
00:15:07: Also ganz schwieriges Thema trifft euch hoffentlich nicht, aber ihr habt gehört es kann v.a.
00:15:14: dann immer wiederkommen wenn man schon mal erlebt hat.
00:15:18: Ganz streng prüfen Ob man verzichten oder Hilfemasnahmen aufschieben kann, enge Austausch mit allen Beteiligten.
00:15:26: Das ist mal wieder das A&O.
00:15:28: und wenn ihr euch jetzt noch mehr zu dieser ganzen Versorgung der psychiatrischen Notfälle anhören möchtet.
00:15:36: Dann empfehle ich euch unsere Dosis-Wissenfolge vom thirteenth und fünften, da geht es nämlich genau darum dass ein nicht unerheblicher Anteil der Hilfe suchenden Menschen in den Notaufnahmen eigentlich psychatische Beschwerden hat und deshalb kümmern sich nun Verbände aus Psychiatrie und Psychotherapie auch darum diese geplantere Form der Notfallversorgung mit zu gestalten.
00:15:59: auf jeden Fall Hört Empfehlung, wenn ihr da mehr wissen wollt.
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