PFAS in der Medizin: Welche Folgen hätte ein Verbot?

Shownotes

PFAS (per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen) sind Segen und Fluch zugleich: Wegen ihrer wasser-, fett- und schmutzabweisenden Eigenschaften sowie ihrer chemischen und thermischen Stabilität stecken sie in unzähligen Produkten unseres täglichen Lebens. Allerdings sind diese sogenannten Ewigkeitschemikalien kaum abbaubar und in der Umwelt und im Menschen nachweisbar. Die EU sieht in den PFAS eine mögliche Gesundheitsgefahr und möchte daher die ganze Stoffgruppe bestehend aus mehr als 10.000 Verbindungen verbieten. Einzig für PFAS in Wirkstoffen von Arzneimitteln, Pflanzenschutzmitteln und Biozid-Produkten sind Ausnahmen vorgesehen. Damit wären auch Medizinprodukte und Maschinen, die diese herstellen, künftig verboten, sofern sie PFAS enthalten. Ein PFAS-freier Ersatz ist aber noch nicht in Sicht. Bleibt die Entwicklung und Zulassung von Alternativsubstanzen im vorgesehenen Übergangszeitraum erfolglos, würden bestimmte Untersuchungs- und Operationsmethoden wegfallen. Dr. Laura Weisenburger, Ärztin und wissenschaftliche Redakteurin bei der Apotheken Umschau, berichtet. Stand: 4. Dezember 2023

Quellen und nützliche Links

Das Team hinter „’ne Dosis Wissen“:

Hosts: Dennis Ballwieser, Laura Weisenburger Autor:innen: Jana Hauschild, Christian Heinrich, Judith Schmitz, Vincent Suppé, Klaus Wilhelm, Christian Wolf Redaktion: Sebastian Brodkorb, Anja Kopf, Kari Kungel, Jessica Roth Managing Editor Audio: Peter Glück Postproduktion: BEBE Medien GmbH


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